Die Zahlen legen nahe, dass Lieblingsstellungen ein Indikator für sexuelle Selbstbestimmung sein können: Von den Frauen ohne Lieblingsstellung gaben fast 40 % an, beim Sex mit Partner*in selten oder nie zum Orgasmus zu kommen.
Fast jeder tut es. Und zwar regelmäßig. Die Rede ist von Selbstbefriedigung. Dabei ist das Thema schon lange nicht mehr so tabuisiert in unserer Gesellschaft wie noch vor ein paar Jahren. Dennoch ranken sich noch viele Mythen um die Masturbation. Beispielsweise herrscht immer noch der weit verbreitete Glaube, dass man “zu viel” masturbieren kann – und das ungesunde Auswirkungen haben kann. Ist dem tatsächlich so? Wir klären das ein für alle mal!
Wenn man das Masturbationsverhalten von Frauen und Männern vergleicht, fallen einem oftmals Unterschiede auf. So zeigt beispielsweise eine interessante Infografik der Marke Womanizer, dass 9% aller Frauen in Deutschland mehrmals die Woche Hand anlegen. Bei den Männern sind es 32%. Mehrmals im Monat tun es wiederum 18% aller Frauen und 24% aller Männer. Was aber besonders an der Infografik von Womanizer überrascht: rund 24% der befragten Frauen gaben an, nie zu masturbieren.
>> Die gesamte Infografik und der weltweite Vergleich des Masturbationsverhalten von Frauen und Männern findet ihr hier.
Ob das tatsächlich stimmt, ist fraglich. Viel eher lässt sich darauf zurückführen, dass viele Frauen nur ungern Auskunft über ihr Masturbationsverhalten geben. Das zeigt eine Studie der Fachhochschule des Mittelstands (FHM): 26% aller schwiegen lieber. In ebendieser Studie gaben der Großteil der befragten Männer wiederum an, jeden zweiten Tag zu masturbieren. Neun Prozent tun es sogar öfter als einmal am Tag.