Sextoy statt dritter Teilnehmer: Ein Dreier in der Light-Version

Folgende Situation in einer Beziehung: Einer will beim Sex etwas ausprobieren, der andere hat darauf absolut keine Lust. Und nun? Nun ist Kompromissbereitschaft gefragt! Wie das aussehen könnte, verrät uns Anna (37). Sie hat da nämlich eine ganz spezielle Fantasie, die ihren Partner dummerweise so gar nicht anmacht…

Ein Dreier – der Traum ALLER Männer auf dieser Welt? Dass das ein schnödes Klischee ist, kann ich bestätigen, denn meiner will keinen. Schade, denn ich selbst hätte große Lust, das Mysterium “Flotter Dreier” endlich mal auszuprobieren. Da ich meinen Liebsten ja schlecht zu seinem Glück zwingen kann, ist hier ein wirklich guter Kompromiss gefragt.

Mann oder Frau?

Ich für meinen Teil halte mich diesbezüglich für sehr kompromissbereit, denn ich bin absolut nicht darauf festgelegt, ob sich mit meinem Partner und mir eine weitere Frau oder ein Mann vergnügen sollte. Ich finde, beides hat seinen Reiz. Sex mit einer Frau finde ich generell eine prickelnde Vorstellung, einfach, weil ich es noch nie ausprobiert habe. Aber auch gegen einen zweiten Mann, der mich beim Sex verwöhnt, hätte ich nichts einzuwenden. Auf diese Konstellation fahren Umfragen zufolge allerdings weniger heterosexuelle Männer ab als auf die Version mit dem weiblichen Überschuss. Das aber nur am Rande, denn in meinem Fall spielt das keine Rolle, denn mein Freund will neben mir weder Männlein noch Weiblein mit im Bett haben. Und klar, es gibt Gründe, die gegen einen Dreier sprechen können…

Mögliche Vorbehalte gegen einen Dreier

Das Hauptargument gegen Sex zu dritt ist natürlich die gute alte Eifersucht. Seine bessere Hälfte beim Sex plötzlich mit jemandem zu teilen und plötzlich Zuschauer bei einem Sexfilm zu sein, in dem der/die eigene Partner*in die Hauptrolle spielt, das alles darf nicht unterschätzt werden. Selbst ich, die sich einen Dreier wirklich vorstellen kann, kriege ein bisschen Magengrummeln bei der Vorstellung, dass eine andere Person meinen Freund küsst, ihn streichelt, mit ihm schläft. Für meinen Freund ist der Gedanke daran so unerträglich, dass er die Mission Sex zu dritt von vornherein ablehnt.

Ein weiterer möglicher Stolperstein beim Dreier ist, dass man Gefahr läuft, sich mit der dritten Person im Bunde zu vergleichen. Würde ich Sex mit meinem Freund und einer Frau haben, würde ich bestimmt auch darauf achten, ob ihre Figur nicht einen Tick knackiger ist als meine und ob ihre Oralsex-Skills nicht irgendwie besser sind. Sprich: Wer sich mit dem Partner auf dieses Abenteuer einlässt, sollte vorher in sich hineinhören, und sich – und dem Partner – ehrlich beantworten, ob man die Sache mit der Eifersucht und der vielleicht aufkommenden Unsicherheit in den Griff bekommt. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht es bei mir leider so aus: Mein Freund lehnt eine dritte Person in unserem Bett strikt ab, ich möchte diese Sex-Fantasie aber nicht komplett ad acta legen. Und nun?

Ein Kompromiss: ein Dreier in der Light-Version

Good news: Wir leben im Jahr 2020, sprich, technische Gadgets, die uns das Leben erleichtern oder nach Bedarf auch verschönern, kriegt man ohne Probleme. Und so kam mir die Idee, die Sache mit dem Dreier mal etwas softer anzugehen, sprich, statt einer dritten Person aus Fleisch und Blut einfach ein Sextoy in unser Liebesspiel zu integrieren. Ist der Partner diesbezüglich auch etwas skeptisch, dann kann man ihn sozusagen als Vorstufe schon mal zugucken lassen, wenn man sich selbst mit einem Toy verwöhnt. Er muss nichts machen, nur zusehen. Ich habe das mit meinem Freund schon mehrmals ausprobiert, ich habe mir mit meinem Womanizer PREMIUM einige Orgasmen beschert, während er den Part des erwünschten Voyeurs innehatte. Fanden wir beide mehr als prickelnd…

Kommt dann ein Partnertoy ins Spiel, dann sollte es meiner Meinung nach möglichst nahe dran sein am dritten Sex-Partner. Und da wären wir beim Chorus von We-Vibe. Dieses Toy gilt als “Partnertoy der Zukunft” – und das aus gutem Grund, denn der Chorus kann dank Squeeze Remote, einer neuartigen Fernbedienung, komplett in das menschliche Liebesspiel integriert werden. So habe ich bei meinem Dreier der etwas anderen Art nicht ständig vor Augen, dass da ein technischer Helfer mit uns im Bett ist, sondern kann mir vorstellen, dass die intensiven Berührungen beispielsweise von meinem heißen Kollegen kommen… Kleines Beispiel: Balle ich in meiner Erregung die Faust und habe darin die Fernbedienung, so kann ich selbst durch den Druck die Intensität steuern. Mein Freund ist somit zwar dabei, aber auch irgendwie in der Rolle des Beobachters – so wie es bei einem “normalen” Dreier auch mal der Fall wäre. Nur, dass er auf den Chorus nun wirklich nicht eifersüchtig sein muss…

Für mich ist diese Variante ein echter Kompromiss: Ich komme doch zu meinem Dreier-Feeling (und bestimmt zum einen oder anderen Orgasmus) und mein Freund muss mich nur mit einem Sextoy teilen. Und wer weiß, vielleicht macht ihm diese Erfahrung ja doch Lust auf mehr, denn Sex-Experten schreiben dem Dreier einige Vorteile zu.

Womanizer Premium

Womanizer PREMIUM

Der PREMIUM ist der luxuriöse Allrounder unter den Toys und macht Solo-Sex zu einem intensiven Erlebnis. Wovon sich auch der Partner überzeugen kann…

we-vibe chorus

We-Vibe Chorus

Der Chorus ist ein intuitives Toy, das perfekt in das Liebesspiel mit dem Partner integriert werden kann und über tolle Features verfügt.

Das kann ein Dreier bringen

  • Frischer Wind: Manche sexuell eher eintönig gewordene Beziehung kann durch eine(n) Dritte(n) im Bunde wieder aufregender werden.
  • Sexuelle Bereicherung: Mischt im Bett eine dritte Person mit, macht man automatisch ganz neue sexuelle Erfahrungen.
  • Man lernt seinen Partner neu kennen: Hat man die Sache mit der Eifersucht im Griff, dann kann es echt spannend sein, seine(n) Liebste(n) beim Sex mit einer anderen Person zu beobachten.
  • Die Lust auf Auswärtsspiele wird gestillt: Hand aufs Herz, gerade Menschen, die schon lange vergeben sind, träumen manchmal von dem einen oder anderen sexuellen Auswärtsspiel. Bei einem Dreier kann man das ausleben – ganz ohne fiese Seitensprünge und Heimlichtuerei.

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Autor

Vor einigen Jahren zog Julia nach Berlin. Nicht der Liebe wegen. Aber um sich tagtäglich mit der Liebe zu beschäftigen. Sie leitete sieben Jahre das Erotik-Ressort bei BILD.de und weil das noch nicht genug an Liebe, Lust und Leidenschaft war, schrieb sie 2016 ein Buch über das Online-Dating. Heute hat sie dem Online-Dating zwar abgeschworen, schreibt aber für O*Diaries weiterhin über die schönste Nebensache der Welt. Zum Ausgleich beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit mit unromantischen Dingen wie Bergsteigen, Lesen und dem Ghostwriting für verschiedene Buchprojekte.