Die wunderbare Welt der Orgasmusarten der Frau

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Der Orgasmus der Frau ist eine wundervolle Empfindung, die jede Frau verdient zu spüren. Anders als beim Mann, ist es für die Frau biologisch nicht notwendig einen Orgasmus zu haben, um sich fortzupflanzen. Frauen bekommen Orgasmen, weil es Spaß macht. Zudem ist es auf viele unterschiedlich Arten möglich – wir haben einige aufgelistet. 

Vertraue deiner Vagina – sie weiß was gut für dich ist

Bei den Betrachtungen der unterschiedlichen Orgasmusarten der Frau – vergiss bitte nicht, dass jeder Körper einzigartig ist! Es gibt keine allgemeingültige Regel, kein Patentrezept und keine garantierte Anleitung, um zum Orgasmus zu kommen. Hinzu kommt, dass jeder Tag, jede Erfahrung und jeder Gefühlszustand unterschiedlich sein kann. Nicht zu schweigen von den Hormonen, die einen enormen Einfluss auf alle sexuellen Prozesse haben. Was gestern gut funktioniert hat, lässt Dich heute vielleicht kalt. Die Technik, die Dir sonst so fremd erschien, bringt Dich nun zu einem ganz neuen orgasmischen Gefühl. Alle diese Komponenten machen die sexuellen Erfahrungen so aufregend und spannend. Bleib neugierig und versperre Dich nicht gegen neue Erlebnisse und Gefühle, solange Du Dich dabei wohl fühlst und keine individuellen Grenzen verletzt werden.

#1 Klitoraler Orgasmus

Der klitorale Orgasmus ist für die meisten Frauen leichter zu erzeugen als andere Orgasmusarten. Das mag mitunter daran liegen, dass sich die Klitoris in der Vulva, also dem äußeren Schambereich der Frau, befindet und so deutlich sichtbar und fühlbar ist. Durch die Stimulation dieses hochempfindlichen Organs, samt der hocherogenen Zone ringsherum, erreichen viele Frauen leichter einen Orgasmus. Das Streicheln, Reiben, Klopfen oder Saugen kann natürlich mit dem Finger, den Lippen oder dem Penis durchgeführt werden – eine besondere Art die Klitoris zu stimulieren, ist allerdings mit dem Womanizer STARLET möglich. Dabei bringen intuitive Druckwellen die Klitoris in Schwingung und Dich zu einem ganz besonderen Orgasmus.

#2 Vaginaler Orgasmus

Der vaginale Orgasmus erfordert meist etwas Geduld. Er ist noch stärker von der individuellen Anatomie der Frau abhängig, da er durch die Stimulation des G-Punktes erzeugt wird. Der G-Punkt liegt wohl behütet im Inneren der Vagina, an der vorderen Vaginawand, etwas hinter der Harnröhre. Das empfindsame Gewebe des G-Punktes kann bei sexueller Erregung und Penetration hart werden, anschwellen und auch ejakulieren – oder weniger biologisch ausgedrückt: Squirten. Viele Frauen, die den vaginalen Orgasmus erfahren haben, beschreiben ihn als besonders intensiv. Wobei hier betont werden muss, dass keine Orgasmusart besser oder schlechter ist als eine andere. Frauen, die diese Erfahrung noch nicht machen konnten, sollten sich nicht unter Druck gesetzt fühlen – manchmal ist Übung der Meister und der Weg das Ziel – Hauptsache Orgasmus. Hilfsmittel sind hier besonders ratsam, um dem G-Punkt zu geben, was er gerne mag. Mit dem Womanizer DOU kannst Du deinen G-Punkt zum Tanzen bringen und der vaginale Orgasmus ist nicht mehr weit entfernt.

#3 Analer Orgasmus

Der Analsex ist ein umstrittenes Thema: Wo mache Frauen eine strickte Abneigung gegen die Stimulierung des Anus haben, schwärmen andere in sehr hohen Tönen davon. Analorgasmen sind bei Männern aufgrund der Prostata weitaus häufiger, können aber auch bei Frauen durch Reiben der Außenseite der Analöffnung und Stimulieren der Innenseite des Anus erreicht werden. Wenn es um Analsex geht, gilt es jedoch einiges zu beachten. Aufgrund fehlender Drüsen im Analbereich ist es sehr ratsam Gleitmittel zu verwenden, um Verletzungen vorzubeugen. Die Haut in der Umgebung ist sehr anfällig für Risse, die zu unerwünschten Infektionen führen können. Zudem können Hilfsmittel zur Dehnung des Anus nützlich sein, denn mit der sensiblen Vorbereitung verschwinden die Sorgen und machen Platz für die sexuelle Hingabe bis hin zum Analorgasmus.

#4 Orgasmus der erogenen Zonen

Wer denkt der Orgasmus lässt sich nur durch die Stimulierung der unterschiedlichen Zonen des Intimbereiches erreichen, sollte den Blick öffnen für die anderen wunderschönen erogenen Zonen des weiblichen Körpers. Die Lippen sind durchzogen von dutzenden, sensiblen Nervenenden, was das Lustempfinden enorm steigern kann. Vom Knabbern an den Ohrläppchen bis hin zum Spiel mit den Brustwarzen, kann alles zu einem enormen Ausstoß der Glücksmormone, bis hin zum Orgasmus führen. Zugegeben – dafür benötigt es ein sehr sensibles Empfinden, dennoch ist möglich und befreiend neue Wege des sexuellen Höhepunktes zu entdecken und zu entwickeln. Die Sexualität ist ein sich wandelnder Prozess, der Übung, Geduld und Hingabe verdient, um ihn ständig neu zu erfahren und zu interpretieren.

#5 Orgasmus der Fantasie

Bevor du jetzt denkst, dass diese Aufzählung unrealistische Ausmaße annimmt, lass dich darauf ein und stell dir eine sexuelle Situation vor, wie du sie bereits erlebt hast oder in einem erotischen Film gesehen hast. Vielleicht verspürst du bereits bei der bloßen Vorstellung eine leichte Erregung – ein verspieltes Kribbeln und Lust in deinem Intimbereich. Die Gedanken und inneren Bilder haben viel Kraft und auch Erinnerungen lösen erotische Gefühle aus. Nicht wenige Frauen berichten von erotischen Träumen, aus denen sie verschwitzt und ekstatisch erwacht sind nicht wussten wie ihnen geschehen ist. Die Muskeln in der Vagina können auch ohne äußere Einflüsse kontrahieren und dich so zum Höhepunkt bringen. Auch dieses Beispiel setzt sexuelle Erfahrung, Aufgeschlossenheit und natürlich Fantasie voraus, macht aber einmal mehr deutlich, welches Wunderwerk der weibliche Körper und besonders der Orgasmus der Frau ist.

Noch Fragen? Sexologin Mareen Scholl über den weiblichen Orgasmus

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Autor

Fitness Trainerin, Bloggerin für Louise et Hélène, Fotografin und Schildkröten-Mama: Konstanze ist bereits in viele Rollen geschlüpft. Ihre feste Überzeugung: Das Leben ist ein Spielplatz, wo man jeden Tag neue spannende Dinge entdecken kann. Neugierde und Tatendrang bewegen Konstanze zum Schreiben. Ihr Steckenpferd: Die Rolle der Frau in gesellschaftlichen Spannungsfeldern. Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Wie kann ich meine Weiblichkeit ehrlich ausleben? Und wo ist die Balance zwischen Körperkult und Body Positivity? Ohne Dogmatismus und mit viel Humor begibt sie sich auf die Suche nach Antworten.