Das ICH scheint dem WIR auf den Fersen zu sein. Kennst Du den Unterschied zwischen Selbstliebe und Egoismus?
Wir haben doch alle schon von Sex-Mythen gehört, besonders wenn wir noch etwas jünger sind. Einige dieser Mythen sind wirklich haarsträubend. Beispiel gefällig? Here we go: “Masturbiere nicht zu oft, weil dir dann die Orgasmen ausgehen” (das geht natürlich nicht!). Andere Mythen sind so tief in die kulturellen Vorstellungen von Sex eingegraben, dass sie noch bis weit ins Erwachsenenalter hinein wirken und einen Einfluss auf die aktuellen sexuellen Erfahrungen haben. Es ist an der Zeit, mit einigen der am weitesten verbreiteten Missverständnisse über Sex aufzuräumen.
Sex Mythos # 1: Sex ist Penetration
Sex bedeutet Lust, nicht Penetration und schon gar nicht nur Orgasmus. Es ist ein Irrglaube, dass eine harte und schnelle Penetration ein sicherer Weg zu einem Hammer-Orgasmus ist. Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten Frauen klitorale Stimulation brauchen, um zum Höhepunkt zu kommen. Menschen mit Penis hingegen können den Druck verspüren, durch Penetration zum Höhepunkt kommen zu müssen. All dieser Druck führt zu einer außerkörperlichen Leistung statt zu einer verkörperten Erfahrung. Die Menschen tun das, was sie für Sex halten, anstatt das zu tun, was sich in diesem Moment für sie gut anfühlt. Nimm das Ziel in Sachen Sex weg, nur so kannst Du Sex, Intimität, die Erkundung und die Kommunikation priorisieren, was Dir erlaubt, neue Wege der Lust zu entdecken und eine Definition von Sex zu schaffen, die für Deinen Körper funktioniert.