Die Zahlen legen nahe, dass Lieblingsstellungen ein Indikator für sexuelle Selbstbestimmung sein können: Von den Frauen ohne Lieblingsstellung gaben fast 40 % an, beim Sex mit Partner*in selten oder nie zum Orgasmus zu kommen.
Ich werde es jetzt einfach mal laut aussprechen: Die Wahrheit über Sexspielzeuge ist, dass sie fantastisch sind! Sie eignen sich hervorragend für das individuelle Vergnügen und können auch die gemeinsame Erfahrung von Paaren verbessern. Ich finde sie so fantastisch, dass ich sie manchmal an Freunde und Familie verschenke; und ich empfehle sie oft an Patient*innen weiter – besonders zum Valentinstag! Doch für viele Menschen ist schon alleine die Idee, sich einen Vibrator oder einen Dildo zu kaufen, tabu. Sie würden vor Scham sterben, wenn sie jemals beim Kauf eines Sextoys erwischt werden würden. Leider verpassen sie damit eines der größten Vergnügen des Lebens.
Als ich sagte, dass ich Sexspielzeug toll finde, meinte ich das auch so! Aber die Peinlichkeit, die manche Menschen bei Sexspielzeug empfinden, resultiert aus unterdrückten Gefühlen, die sie beim Sex und bei der Masturbation haben. Masturbation ist eine wunderbare Sache, und ich werde bald einen ganzen Artikel (oder sogar einige Artikel) darüber schreiben. Manche Menschen fühlen jedoch Scham und Schuldgefühle, wenn sie masturbieren. Ich habe Leute sagen hören, dass es “unnatürlich” oder “falsch” ist, das zu tun. Aber es gibt wirklich keine natürlichere Sache, die man tun kann! Und für etwas, von dem man glaubt, dass es so “falsch” ist, gibt es eine Menge gesundheitlicher Vorteile, die damit verbunden sind.
Die Vorteile von Masturbation
- Gesunde Hormone werden freigesetzt
- Stress wird reduziert
- Eine erhöhte Spermienproduktion
- Besserer Schlaf
- Sexuelle Spannungen werden aufgelöst
- Die Linderung von Regelschmerzen
- Es macht glücklich
Ich könnte ewig so weitermachen… Aber das werde ich mir für den Artikel über Masturbation aufheben. Dieser Artikel handelt von Sextoys, also lasst uns darauf zurückkommen.