Wir erklären, was sich hinter dem Husband Stitch verbirgt – und warum endlich Schluss damit sein muss!
Klar, Swingen als erotischen Lifestyle gibt es schon eine ganze Weile. Was sich aber geändert hat, ist, dass wir jetzt offen darüber sprechen. Wir leben in einer aufregenden Zeit, in der wir unkompliziert Zugang zu den sexuellen Erfahrungen anderer Menschen haben – über gute sowie weniger gute.
Du interessiert Dich für das Thema “Swingen”? Ganz egal, ob Dein Interesse rein theoretisch ist, oder Du direkt damit loslegen möchtest, hier sind ein paar Dinge, die Du vorher besser mit Deinem Partner, bzw. Deiner Partnerin besprechen solltest…
Warum möchtest Du überhaupt swingen?
Wie es bei allen neuen sexuellen Erfahrungen der Fall ist, sollte zunächst einmal offen darüber geredet werden. Jeder von Euch sollte seine Wünsche, Vorstellungen, Ängste, Fantasien, usw. auf den Tisch legen. Dieser erste Schritt ist wichtig und je ehrlicher Ihr seid, desto leichter wird es. Vielleicht gibt es verschiedene Gründe, warum das Thema Swingen so interessant für Dich ist. Vielleicht reizt es Sie, dass es etwas Außergewöhnliches ist, das man gemeinsam mit Partner*in ausprobieren kann, vielleicht hast Du einfach schon eine ganze Weile darüber nachgedacht. Und jetzt scheint der perfekte Zeitpunkt gekommen zu sein, das mal zu testen. Wichtig ist, zu beachten, dass Swingen schon ein Weg sein kann, frischen Wind in Eure Beziehung zu bringen, aber es kann genauso sein, dass Deine/Eure Hoffnungen nicht erfüllt werden. Swingen sollte Spaß machen und sollte nur von Paaren betrieben werden, die hundertprozentig Spaß daran haben. Solltest Du damit nur Deine Beziehung retten wollen, dann probiere es lieber mit einer Paartherapie. Suche lieber Unterstützung bei einem Profi anstatt Eure Beziehung in die Hände eines anderen Paares zu legen.
Der Clou am Swingen
Es gibt kein “Swingen an sich”, das sieht für jedes Paar individuell anders aus. Das Gute daran ist, dass Ihr Eure eigenen Regeln aufstellen könnt. Vielleicht vereinbart Ihr, gemeinsam daran teilzunehmen, Euch aber ausschließlich mit euch zu beschäftigen. Oder Ihr könnt alles mit allen machen, solange der Partner mit im Raum ist. Ihr könnt auch Abende festlegen, an denen jeder machen kann, was er oder sie will. Je klarer Ihr die Regeln und auch die Grenzen festlegt (was ist z.B., wenn einer müde ist und früher gehen will?), desto einfacher wird es sein, Euer Abenteuer in die Realität umzusetzen. Denkt immer daran: Zustimmung kann auch nachträglich zurückgezogen werden. Nur, weil Ihr einer Sache zugestimmt habt, ist das keine unumstößliche Tatsache. Es ist wichtig, sich gegenseitig den Rücken freizuhalten und immer offen und ehrlich über alles zu sprechen.