Die Zahlen legen nahe, dass Lieblingsstellungen ein Indikator für sexuelle Selbstbestimmung sein können: Von den Frauen ohne Lieblingsstellung gaben fast 40 % an, beim Sex mit Partner*in selten oder nie zum Orgasmus zu kommen.
In Bezug auf Sex taucht das Wort „Fetisch“ mit am häufigsten in der Googlesuche auf. Die Menschen wollen einfach alles über sexuelle „Tabuthemen“ wissen. Und dabei sind Fetische viel weiter verbreitet, als Du es Dir vielleicht vorstellen kannst.
Falls Du mehr über das Thema im Allgemeinen, die Definition oder über den Fetisch Deines Partners erfahren willst, dann bist Du hier genau richtig.
Was ist ein Fetisch?
Ein Fetisch ist das sexuelle Verlangen nach einem Objekt, einem Körperteil oder einem bestimmten Material, das man braucht, um sexuell erregt zu werden. Gewöhnlich bezieht sich diese Fixierung auf etwas Nicht-Sexuelles, wie beispielsweise Füße, Latex, Leder, Spanking, Schuhe, usw. Fetische liegen in der Sexualität einer Person. „Die meisten Menschen werden durch irgendetwas sexuell erregt, häufig durch etwas wie Dessous, Brüste oder sexy Kleidung“, sagt Lucy Rowett, die als zertifizierter Sex Coach und Sexologin arbeitet.
Manche Fetische sind nicht so ausgeprägt, dass sich das ganze Sexleben ständig um sie dreht. Vielleicht hast Du zwar einen Lederfetisch, aber Du BRAUCHST das nicht zwingend, um in Fahrt zu kommen. Es hilft einfach dabei – und das sogar sehr. Sexualität ist ein derart großes Feld, dass wir einfach keine konkreten, unflexiblen Aussagen darüber machen können, ohne irgendwie in die Klemme zu geraten. Menschen erfahren Fetische völlig individuell und in unterschiedlicher Intensität.
Zu den häufigsten Fetischen gehört unter anderem Voyeurismus (das Verlangen, anderen beim Sex zuzusehen), Exhibitionismus (die Lust, beim Sex beobachtet zu werden), Füße, Latex, Gummi, Spanking, Bondage und Dessous für Frauen. Falls Dein Fetisch hier jetzt nicht dabei ist, bedeutet das nicht, dass er irgendwie unnatürlich oder ungewöhnlich ist.