Verrückte Valentinstags-Geschichten

A

Auf Instagram fragten wir kürzlich unsere Follower nach ihren seltsamsten und verrücktesten Valentinstags-Geschichten. Wir haben die 10 besten Antworten für Euch einmal zusammengefasst…

Ellie, 22: Genau wie im Film…..

Vor ein paar Jahren, als ich gerade angefangen hatte, einen Kerl zu daten, hatte ich die Idee, ihn zu Valentinstag zu überraschend. Und zwar, indem ich an seiner Tür auftauche, in nichts gekleidet, außer Dessous und einen Mantel. Wie im Film eben. Nur hatte ich ihm nicht Bescheid gegeben. Es sollte ja schließlich eine Überraschung werden. Als ich bei ihm ankam, waren seine Eltern da, die ich zuvor nie getroffen hatte. Sie baten mich herein. Ich stand eine Weile herum, führte unangenehme Gespräche, bevor ich mir eine Ausrede ausdachte und floh. Sie müssen von mir sonstwas gedacht haben, da ich mich so seltsam verhielt und mich geweigert hatte, meinen Mantel auszuziehen oder mich gar hinzusetzen.

Annie, 25: Ein „haariges“ Bild

Ich war in Dubai und besuchte meinen Vater. Aus der Ferne plante ich eine Überraschung für meinen Freund, zu Hause in Südafrika. Meine Mutter half mir dabei und besorgte all seine Lieblingssachen. Wir machten den Tag zu etwas ganz Besonderem. Jedoch: Alles, was ich von ihm bekam, war ein Bild von seinen Eiern. Seine Schamhaare waren in die Form eines Herzens rasiert. Und das war wahrscheinlich das Romantischste, was er mir in den fast drei Jahren Beziehung geschickt hatte…. nicht nötig, zu sagen, dass wir nicht mehr zusammen sind.

Marissa, 31: Ein Valentinstag-Albtraum

Vor ein paar Jahren war ich zum Valentinstag allein. Also beschloss ich, mit einem Tinder-Date auszugehen. Er kam zwar aus meiner Stadt, wollte sich aber in Toronto treffen. Für Dinner und Wein.

Ich kam am Busbahnhof an und hielt nach ihm Ausschau. Plötzlich kommt dieser Typ (der so aussah, als hätte er gerade an einer Schule um sich geschossen) auf mich zu und sagt: „Hi, bist du Marissa?“ Ich sagte leicht verstört „Ja“, während ich seinen schwarzen Trenchcoat und seine fettigen Pferdehaarschwanz begutachtete. Der Trench flog im Wind und er sagte: „Hi, ich bin Caleb. Bist du aufgeregt, mit mir zum Valentinstag auszugehen?“ Und ich so: „Ja. Klar.“ Wir stiegen in den Bus. Ich hätte an dieser Stelle einfach gehen sollen. Er fragte mich, wo ich zum Abendessen hingehen wollte. Ich sagte, mit Sushi wäre ich einverstanden. Und er: „Ich würde gerne Sushi von Deinem nackten Körper essen.“ Und fügte hin, dass, wenn ich nackt wäre, würde er meinen Körper vor dem Spiegel untersuchen. Dann verriet er, dass er einst als Kind auf ein Trampolin sprang, herunterfiel und sein Kopf auf einen Mülleimer schlug. Und dass er von da an „langsamer“ als seine Mitschüler war. Ich schätze, aus dieser Perspektive macht das jetzt alles Sinn.

Ich schrieb zu diesem Zeitpunkt bereits allen Bekannten aus Toronto. Ich flehte sie an, mich vor diesem Kerl zu retten. Keiner hatte Zeit. Wir steigen aus dem Bus, er holte seinen Koffer. Plötzlich sprang dieser auf und seine ganze Kleidung wurde vom Wind weggetragen. Also lief er die Bay Street herum und wich Autos auf, um seine Metallica-Shirts von der Straße zu sammeln.

Ich beschloss, die nächste Bank aufzusuchen, um Geld zu holen, im Falle dessen, dass ich rasch fliehen muss. Am Bankautomat rückte er mir auf die Pelle und stand direkt hinter mir. Ich sagte, er solle etwas Abstand halten. Seine Antwort: „Was auch immer dein ist, ist auch mein. Denn wir sind jetzt in einer Beziehung.“ Innerlich flippte ich aus, während ich die 60 Dollar in meine Handtasche steckte.

Als wir zur Queen Street gingen, wandte er sich zu mir und sagte: „Stimmt etwas nicht?“. Und ich: „Nein, ich bin nur müde. Es war eine lange Fahrt.“ Er erwiderte: „Oh, Du bist müde? Anstelle von Sushi können wir zu mir nach Hause gehen und Du kannst ein Nickerchen auf meinem Bett machen. Aber keine Sorge, ich werde Dir nicht im Schlaf die Kehle durchschneiden.“

Das war zu viel. Ich lief die Queen Street hinab, er hinterher, schreiend: „Habe ich etwas Falsches gesagt? Komm zurück!“ Ich rief schrill zurück: „Die Mutter meiner Freundin ist gestorben, ich MUSS gehen.“ Ich stieg in ein Taxi und schloss von Innen ab. Er kam zur Tür und brüllte: „ICH HABE NICHTS FALSCH GEMACHT!“ Ich keuchte hingegen zum Taxifahrer: „BEEIL DICH!“. Wie in einem schlechten Film.

Ich entkam und erhielt am Ende etwa 50 Nachrichten von ihm. Er sagte, es tue ihm Leid. Aber ich sprach nie wieder mit ihm. An diesem Abend aß ich mein Sushi alleine. Gott sei Dank!

Joana, 26: Abendessen mit den Eltern

Ein Typ, den ich datete, lud mich zu einem romantischen „home made“ Abendessen am Valentinstag in seine Wohnung ein. Es stellte sich heraus, dass er bei seinen Eltern lebt, das romantische Abendessen war tatsächlich hausgemacht… von seiner Mutter! Und seine Eltern blieben auch, um mit uns zu essen, während sie ein unangenehmes Gespräch mit mir über mich als seine Freundin führten…

Timothy, 25: Auf Tauchgang

Wir waren erst seit ein paar Monaten zusammen. Also entschieden wir uns für einen entspannten Valentinstag. Wir kochten, wir tranken eine Flasche Wein. Und wir planten eine Nacht voller Sex. Doch nach etwa 10 Minuten kam ich recht schnell. Ich zog meinen Penis heraus, schaute nach unten, dann zu meiner Freundin – entsetzt. Denn: Das Kondom, das ich trug, war nicht mehr da, wo es sein sollte. Es war noch in ihr! Wir verbrachten die nächsten 15 Minuten damit, es „herumzufischen“. Unnötig zu sagen, dass es nicht mehr so romantisch zwischen uns wurde und die Stimmung im Keller war.

Francesca, 18: Rettet die Schildkröten!

Ich hatte ein Date mit einem Kerl. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass ich mich leidenschaftlich für den Schutz der Umwelt einsetze. Also bat ich die Kellnerin, mir keinen Strohhalm zu meinem Cocktail zu bringen. Ich erntete einen seltsamen Blick von ihm. Er fragte wie aus Trotz gleich nach zwei Strohhalmen. Wir begannen zu diskutieren. Lange Rede kurzer Sinn: Er beendete das Gespräch, indem er mir sagte, er hasse Schildkröten und esse Schildkrötensuppe zum Frühstück. Es war wohl ein Witz. Dennoch habe ich das Date direkt beendet. Hoffentlich wird es dieses Jahr besser…..

Annie, 39: In Liebe, Mama!

Ich habe keine V-Day-Geschichte, weil meine alle laaaaaaaaaaahm sind. Aber meine Mutter schickt mir jedes Jahr noch Karten und tut so, als sei seien die Karten nicht von ihr…. ich bin 39 Jahre alt.

Jackie, 44: Als Geisel genommen

Ein Ex-Freund verband mir an Valentinstag die Augen in seinem Auto, fuhr mich eine Weile herum und führte mich anschließend über einen Parkplatz zum Lift. Dann nahm er mich mit in seine Wohnung. Ich saß auf dem Stuhl. Nach etwa 30 Minuten nahm er die Augenbinde ab und ich war von Blumen, Ballons und Kerzen umgeben. Das war süß. Doch dann, auf einmal…. klopft es an der Tür: Polizei! Jemand hatte ihn mit mir gesehen und dachte, er sei gerade dabei, mich zu entführen. Die Polizei kam rein, um nachzusehen, ob es mir gut gehe. Heute können wir lachen. Damals, mit 19 Jahren, war mir das Ganze ziemlich peinlich.

Brooke, 33: Auf den Hund gekommen

Ich besuchte meine Freundin in ihrer Heimatstadt in Norwegen zum ersten Mal nach Monaten in der Fernbeziehung. Sie hatte uns zu einem abgelegenen Ort an einem See gefahren. Wir tranken Wein und machten Hotdogs am Feuer. Es fing an, im Laufe der Nacht etwas kühler zu werden, also zogen wir uns auf die Wärme des Autos zurück. Ein winziger VW-Polo von ihrer Mutter. Es ist Valentinstag, wir haben uns seit Monaten nicht mehr gesehen und sind allein auf engstem Raum. Es fängt an zu regnen. Eines kam zum anderen.

Danach wollten wir losfahren, stellten aber fest, dass sich das Auto nicht bewegt. Während wir miteinander beschäft waren, hat der Regen den Boden durchfeuchtet. Das Auto war in den Boden gesunken. Es ist kalte und regnet immer noch. ganz feucht gemacht und das Auto ist etwa 3 Zoll in den Boden gesunken. Es ist kalt und es regnet immer noch. Ich versuche, das Auto aus dem Schlamm zu schieben. Nichts funktioniert. Also gehe ich auf die Knie und beginne wie ein Hund fieberhaft, das versunkene Rad auszugraben. Meine Freundin muss gedacht haben, ich sei verrückt geworden. Doch nach einer Weile beginnt sie, mir zu helfen. Mit Erfolg: Das Auto lässt sich nach getaner Arbeit problemlos aus dem Schlamm rollen. Wir aber sind bis auf die Knochen durchnässt und von Kopf bis Fuß mit Schlamm bedeckt. So können wir nicht in das Auto ihrer Mutter steigen. Uns bleibt nur übrig, ins Wasser zu steigen. So waren in dieser Nacht gegen 1:30 Uhr zwei Mädchen zu sehen, die Jeans und Hemden ausziehen und sich willkürlich im eiskalten Wasser waschen, bevor sie sich in ihrer Unterwäsche in ein Spielzeugauto setzen und wegfahren. Wir schleichen ins Haus und hoffen, dass ihre Mutter uns nicht im halbnackten Zustand erwischt. Doch wir schaffen uns unversehrt unter die Dusche. Die Kleidung ist hingegen vollkommen ruiniert. Leider sind dieses wunderbare Mädchen und ich nicht mehr zusammen, aber wenn ich an dieses Valentinstag-Abenteuer denke, bringt es mich immer noch zum Lächeln.

Angel, 48: Mr. Uninvited

Mein verrücktester Valentinstag war vor fast 31 Jahren. Eine Freundin veranstaltete eine Party und ein paar Leute (die nicht eingeladen waren) kamen vorbei. Uns war der Alkohol ausgegangen (wir waren alle minderjährig). Einer der ungebetenen Jungs war der Einzige über 21 Jahre. Meine Freunde beschlossen, dass einer von uns mit ihm gehen sollte, um sicherzustellen, dass er kein billiges Bier mit unserem Geld kauft. Ich wurde von dem ungebetenen Kerl ausgewählt.

Mr. Uninvited fuhr einen Camaro mit winzigen Sitzen. Sein Kumpel entschied, mitzukommen. Der Kumpel weigert sich jedoch, hinten zu sitzen, und Mr. Uninvited weigerte sich, mir zu erlauben, hinten zu sitzen. Der Kompromiss? Ich saß auf dem Schoß des Freundes. Den ganzen Weg zum Schnapsladen bat mich Mr. Uninvited um einen Kuss. Tausende Mal.

Zurück auf der Party tranken wir dann Bier und Wein und ich beschloss, mit Mr. Uninvited nach Hause zu gehen. Wir machten rum, bevor er mich dann gegen 2 Uhr morgens bei meiner Freundin absetzte. Jedoch: Die Tür war verschlossen, keiner öffnete und ich stand im Schnee, mit einer dünnen Jacke und einem Minirock. Ich musste an die Tür eines Nachbarn klopfen, damit ich das Telefon benutzen kann.

Eigentlich sollte Mr. Uninvited nur ein One-Night-Stand sein. Wie unhöflich, mich abzusetzen und nicht sicher zu gehen, dass ich ins Haus kommen kann? Mr. Uninvited zieht es jetzt vor, Vater und Ehemann genannt zu werden. Wir sind seit 1995 verheiratet und haben zwei erwachsene Kinder!


Unsere Autorin findet: Valentinstag ist überbewertet. Warum? Das lest ihr hier.


© Unsplash.com

Newsletter

Hol Dir die neuesten Stories direkt in den Posteingang!

Social Media

Schreibe einen Kommentar

Hot News!

Abonniere unseren Newsletter und erhalte exklusive Produktempfehlungen, geniale Tipps und echte Meinungsstücke!
Social Media
Instagram Logo Facebook Logo Pinterest Logo Twitter Logo

Abonniere unseren Newsletter und erhalte exklusive Produktempfehlungen, geniale Tipps und echte Meinungsstücke!

Das Womanizer Gefühl

Der Womanizer ist ein einzigartiges Sextoy, entwickelt für Dich und Deinen Körper, um dir das größtmögliche Glück zu bereiten. Wir glauben, dass jede Frau gleichwertig und wunderschön ist und wir zelebrieren den weiblichen Körper: Wir bekämpfen Vorurteile bezüglich der weiblichen Sexualität und glauben, dass jede Frau – und jeder Mann – das Recht auf einen Orgasmus hat. Das ist unsere Revolution: #OrgasmIsAHumanRight!

Das Womanizer MAGAZIN

Nicht nur mit unseren Innovationen und Produkten, auch mit unserem Womanizer Magazin, feiern wir die Weiblichkeit in all ihrer Vielfalt und setzen uns mit viel Leidenschaft dafür ein, die Welt der Frau noch ein Stückchen schöner zu machen. Entdecke spannende Geschichten, News und Meinungsstreit von unseren großartigen Autorinnen. Dabei nehmen wir kein Blatt vor den Mund. Versprochen!

Folge uns

Über uns

Womanizer ist mehr, als nur ein Sextoy! Und auch unser Magazin ist mehr, als nur ein Lifestyle-Blog. Glaubst Du nicht?

Dann erfahre jetzt mehr über uns

Newsletter

Hol Dir die neuesten Stories direkt in den Posteingang!

Social Media