Stolz auf sich sein: Feier Dich mal selbst!

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Kannst Du Dich daran erinnern, wann Du das letzte Mal so richtig stolz auf Dich warst? Zugegeben, bei mir ist das schon eine Weile her und ich muss mich nicht selten dazu zwingen, mir mal selbst auf die Schulter zu klopfen. Denn meist quittiere ich die eigene Leistung mit Abwertungen a la „das war doch sowieso nur Glück“ oder „so eine krasse Leistung war das nun auch nicht“. Und schon verbiete ich mir meine drei Minuten Ruhm und vor allem das gute Gefühl, etwas geschafft oder geleistet zu haben. Dabei sollten wir einfach öfter mal stolz auf uns sein.

Da habe ich ein Bombenangebot bekommen, doch viele meiner Freunde freuen sich eher nach innen. Irgendwie scheinen alle irritiert von meiner Euphorie. Und bremst mich natürlich direkt aus. Statt Freude überwiegen nun Selbstzweifel und negative Gedanken. Denn bekanntlich stinkt Eigenlob ja bis zum Himmel und die Freude über Geleistetes wird schnell mit Arroganz gleichgesetzt. Wer kennt das nicht? Selbst im Freundes- und Familienkreis werden Leistungen häufig nicht gewürdigt und Bescheidenheit ist hierzulande immer noch eine Tugend. Mir ist das im Leben schon sehr häufig genauso ergangen und lange hat es gebracht, einfach mal stolz auf mich zu sein.

Was ist denn daran so schwer, stolz auf sich zu sein?

Ich habe so eine leise Ahnung, dass ich damit nicht alleine bin. Da schießt uns ein komisches Wertesystem und unsere Gesellschaft dazwischen, denn irgendwo muss dieses Verhalten ja herkommen. Wer hat als Kind nicht schon gehört, das Eigenlob stinkt und dass man sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen soll? Letzteres macht auch Sinn, obwohl es für viele einfach auch bedeutet, dass man sich gar nichts gönnt nach einem Erfolg oder einfach mal stolz auf Geleistetes ist. Das sehe ich anders.

Erfolge feiern, wie sie fallen

Ich bin nicht auf viel stolz, vor allem nicht auf Dinge wie meine Nationalität oder Hautfarbe. Aber ich möchte gerne ohne Probleme stolz darauf sein, was ich in meinem Leben schon erreicht habe. Wie das geht, wusste ich selbst lange nicht. Da die freudigen Ereignisse meist nicht umfassend gewürdigt wurden und man schnell wieder zum Tagesgeschäft übergeht. Für mich war es wahnsinnig wichtig, einfach mal genau zu schauen, was ich in meinem Leben schon alles geleistet habe. Zum Beispiel habe ich einen Schulabschluss. Und der ist gar nicht schlecht. Damals glaubte niemand daran, dass ich mal studieren würde. Aber ich habe aus einem Realschul- einen Hochschulabschluss gezaubert. Meine Bachelorarbeit mit einer Eins absolviert und mich neben dem Studium erfolgreich selbstständig gemacht. Ich habe eine eigene Firma, bin mein eigener Boss und lebe so, wie ich es mir immer gewünscht habe.

Während ich diese Zeilen verfasse, schleicht sich prompt der Gedanke ein, dass ich gerade prahle. Und sicher denkt der eine oder andere das beim Lesen jetzt auch. Doch Hand aufs Herz: Eigentlich habe ich nur aufgezählt, was ich alles geleistet habe. Dinge, für die ich lange und hart gearbeitet habe. Mit Tränen, Fleiß und Schweiß habe ich all das bezahlt – und wofür? Damit ich mich nicht einmal darüber freue? Erfolge, wie Trophäen sammele, die dann in einer Vitrine im Gästebad verstauben?

Eigentlich habe ich gerade nur meine Einstellung zur Thematik verändert. Für mich ist es nicht beschämend, mir selbst zu gratulieren oder mich für etwas zu belohnen, für das ich hart gearbeitet habe. Eigentlich ganz einfach, oder?

Gratuliere dir einfach öfter mal selbst!

Im richtigen Maß ist es nämlich absolut wichtig und notwendig die eigene Leistung zu würdigen, sich mal richtig selbst abzufeiern und auch mal bei den Freunden davon zu berichten. Mach Dir ab und zu bewusst, was Du alles schon gewuppt hast und gönn Dir auch ruhig mal etwas, nachdem Du eine anstrengende Aufgabe bewältigt hast. Du machst das nämlich zauberhaft und das darfst Du Dir gerne selbst auch öfter mal erzählen.

Mehr Inspiration zum Thema Selbstliebe? Gibt’s hier!


Autorin: Victoria van Violence

Photo by Ivana Cajina on Unsplash

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