Sex auf Geschäftsreisen: Von Widerhaken und Bett-Capoeira

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Neulich las ich von einem kuriosen Fall: Eine australische Beamtin verklagte ihren Arbeitsgeber auf Schmerzensgeld, weil sie sich beim Sex während einer Dienstreise verletzt hatte. Allerdings erfolglos. Das höchste Gericht entschied: Der Arbeitgeber habe das Sexualverhalten der Frau weder direkt noch indirekt veranlasst. Zudem gehöre Sex nicht zu den „normalen Vorkommnissen“ einer geschäftlichen Reise, wie etwa Duschen, Schlafen oder Essen. 

Moment mal? Ganz richtig ist das doch wohl nicht! Das Klischee von einem Tête-à-Tête nach ein paar Drinks an der austauschbaren Hotelbar wird durchaus erfüllt: Der Gedanke, mit einem mehr oder minder fremden Menschen Sex zu haben, hat ja auch etwas Reizvolles – auch auf mich. Wirklich glorreich sind meine Erinnerungen daran allerdings nicht. Eher seltsam. Wie die eine Nacht mit Diego, den ich auf einer Reise nach Barcelona mit auf mein Zimmer nahm. Diego war ein direkter, geradliniger Typ, was man von seinem besten Stück nicht behaupten konnte. Wie ein Wiederhaken hatte sich sein krummer Penis während des Akts in meiner Vagina verkeilt. Wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes Schwierigkeiten, uns voneinander zu lösen. Sehr unangenehm.  

Ein anderes Mal trieben Felix und ich Matratzensport. Und die Umschreibung könnte nicht treffender gewählt sein: Denn Felix hatte sich offenbar zu viele durchchoreographierte Sexszenen aus Filmen zu Herzen genommen. Kaum hatten wir das Hotelzimmer betreten, schnappte Felix mich und drückte mich so schwungvoll an die Wand, dass ich mir am Hinterkopf eine ordentliche Beule holte. Während er ein paar Entschuldigungen murmelte, versuchte er mich daraufhin hochzuhieven. Leider waren meine 62 Kilo Körpergewicht zu schwer für seine dünnen Ärmchen und es endete in einer ungekonnten Hebefigur. Mein eines Bein ungelenk um seine Hüfte geschlungen, auf dem anderen Bein balancierend, schlug ich keuchend vor, das Hotelbett aufzusuchen. Das ließ Felix sich nicht zwei Mal sagen und schleuderte mich kurzerhand auf die Matratze – allerdings mit so viel Schwung, dass ich, einen spitzen Aufschrei von mir gebend, auf der anderen Bettseite wieder hinunterpurzelte. Nachdem ich ein wenig benommen hinter dem Bett wiederaufgetaucht war, gab Felix sein leidenschaftliches Gerangel endlich auf. Dass der eigentliche Akt eher einschläfernd war, nahm ich nach diesem Capoeira-ähnlichen Balztanz erleichtert und zugleich resigniert hin.  

Warum ich keinen Sex auf Geschäftsreisen mehr praktiziere

Es gibt noch etliche Geschichten, sei es von Sebastian, der mir verstörender Weise den Mund zuhielt, damit sein Geschäftspartner im Nachbarraum nichts von unserer Zusammenkunft mitbekam. Oder Matthias, der sich nach gefühlt einer Minute Sex wimmernd und wortlos von mir Weg drehte und partout nicht mehr mit mir reden wollte. Nach ein paar zaghaften Trost-Tätschlern schlich ich mich aus seinem Zimmer und schwor dem Sex auf Geschäftsreisen endgültig ab.  

Seitdem nehme ich mir die Freiheit zur Selbstbefriedigung. Und das meine ich doppeldeutig. Denn mein neuer, treuer Travel Buddy namens Liberty begleitet mich auf jeden Business Trip – und auch ins Büro: Er ist klein genug für die Handtasche und mit einer hygienischen Verschlusskappe versehen. Wie alle Womanizer Produkte, ist das Modell mit der innovativen Pleasure Air Technology ausgestattet. Sanfte Luftwellen massieren indirekt die Klitoris und lassen mich nie dagewesene Orgasmen erleben. Dank der sechs perfekt ausbalancierten Intensitätsstufen kann ich je nach Stimmung und Tagesform jedes Mal aufs Neue kommen – und das innerhalb von Minuten. Die Folge: Meine sexuellen Bedürfnisse sind mehr als gestillt, und zwar ganz ohne Kerl. Das macht mich selbstbewusst, entspannt und stressresistent. Selbstbefriedigung auf der Dienstreise hat insofern auch geschäftliche Vorteile. Und das Beste: Das Risiko der „Arbeitsunfälle“ sinkt dank des Liberty auf ein Minimum. Hätte das die australische Beamtin mal gewusst. 

Womanizer Liberty

 

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© Photo by Eunice Stahl on Unsplash

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