Bondage für Anfänger: Der ultimative Guide

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Bist Du manchmal neugierig darauf, in die Welt von Bondage einzutauchen? Dann bedarf es vielleicht der einen oder anderen Information vorab. Denn vor allem die erotische Fesselkunst, genannt Shibari, ist zwar reizvoll für das intensive Spiel zu zweit. Doch mit unseren Tipps wird’s erst richtig schön für beide Partner.

#1: Kennt Eure persönliche Limits

Die wichtigste Grundlage beim Bondage für Anfänger: Kommunikation und Vertrauen. Deswegen solltest Du Deine ersten Gehversuche beim Bondage definitiv mit jemandem machen, den Du kennst und magst. Redet miteinander. Vor und währenddessen. Indem Du lernst, was Deinem Partner oder Deiner Partnerin gefällt und nicht gefällt, wirst Du auch eine bessere Vorstellung davon bekommen, wo Du anfangen sollst. Mit Fesseln oder mit der Augenbinde vielleicht? Die Kernfrage beim Bondage für Anfänger ist nämlich stets: Was ist reizvoller Schmerz? Und was nur noch schmerzvoller Reiz, der zu weit geht…?

#2: Kreiert ein Safety-Word

BDSM und insbesondere Bondage ist eine Welt, in der man experimentieren kann, darf und soll. Es geht stets um das Wandeln auf der Grenze zwischen Lust und Schmerz. Dabei kann diese Grenze von Mensch zu Mensch variieren. Und wer weiß? Vielleicht entdeckst Du beim Erkunden ganz neue persönliche Vorlieben. Wichtig ist daher auch mit dem Partner oder der Partnerin ein Safety-Word auszumachen, das dann angewendet wird, wenn es emotional oder körperlich zu weit geht. Dann bleibt kein Raum für Missverständnisse und die Welt des Experimentieren ist eine sichere Welt.

#3: Zeige etwas Initiative

Die ersten Gehversuche beim Bondage können Dir etwas unbeholfen und seltsam vorkommen. Das ist ganz normal! Und anderen Bondage Anfängern geht es ganz sicher genauso. Wenn ihr beide gerade nicht wisst, wo man anfangen soll, dann fass Dir ein Herz und übernimm Du die Initiative. Beginn mit etwas Entspannendem, beispielsweise einer Kopf- und Augenmassage und taste Dich langsam bei Deinem Partner oder Deiner Partnerin vor. Oder werde gleich ein wenig intimer, beispielsweise mit einer Lingam-Massage.

So unbeholfen Du Dir anfangs vorkommen magst, lass Dir gesagt sein: Es ist überhaupt nichts Seltsames daran, Bondage ausprobieren zu wollen. Also schaut einfach, wie weit ihr es heute treiben wollt. Und knüpft beim nächsten Mal einfach weiter daran an.

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#4: Der Zauber der Alltagsgegenstände

Fühlt ihr Euch bereit, etwas weiter zu gehen? Dann wird es jetzt Zeit, mit Materialien zu arbeiten. Es müssen nicht gleich die Seile sein. Schau, was ihr zu Hause habt: Alltagsgegenstände wie Krawatten oder der Bademantelgürtel. Alles ist erlaubt. Also werdet kreativ.

#5: Keep it simple!

Manche Bondage Anfänger decken sich bereits vor den ersten Gehversuchen mit Geräten der nächsten Generation ein, weil sie es in Blockbustern oder Erotik-Thrillern gesehen haben. Dabei tut das gar nicht Not. Die Investition lohnt sich erst, wenn ihr wirklich wisst, was ihr wollt und braucht. Bis dahin raten wir: Testet Eure Grenzen erst einmal mit klassischem Masken und Kostümen.

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Tegwenn ist eine Full-Time Freelancerin und ein Part-Time Podcast Superfan! Sie arbeitet für die unterschiedlichsten Projekte: Von Tech über Sex Tech bis Sex Positivity. Doch insgeheim träumt sie von dem Auftrag, ein Buch über alle Harry-Potter-Verschwörungstheorien zu schreiben...